KOSTEN- UND ROI-ANALYSE
Korea ISBM Installationsleitfaden: KOSHA-Konformität, Elektrotechnik & Inbetriebnahme
Die erfolgreiche Installation von ISBM-Anlagen in koreanischen Fabriken erfordert die Einhaltung der KOSHA-Sicherheitsbestimmungen, der 380-V/60-Hz-Elektronormen, der Anforderungen an die Anlagenvorbereitung sowie der Inbetriebnahmevalidierung, die sich von japanischen oder europäischen Installationsnormen unterscheiden. Dieser Leitfaden beschreibt den gesamten Workflow koreanischer Abfüller – von der Vorbereitung des Standorts vor der Anlieferung bis zum validierten Produktionsstart – inklusive typischer Zeitpläne, Prüfpunkte zur Einhaltung der Vorschriften und häufiger Fehlerquellen, die die Installation von den geplanten drei Wochen auf tatsächliche acht Wochen verzögern.
In diesem Leitfaden
- Korea Installationsübersicht & Zeitleiste
- Vorbereitung des Lieferortes
- Elektrische Infrastruktur 380 V/60 Hz
- KOSHA-Sicherheitskonformität
- Mechanische Installation und Nivellierung
- Anschlüsse und Inbetriebnahme
- Validierung & Erstmusterprüfung
- Bedienerschulung & Übergabe
- Häufige Installationsfehler
- Fazit und Projektzusammenfassung
1. Korea Installationsübersicht & Zeitleiste
Koreanische ISBM-Installationsanlage – durch ordnungsgemäße Standortvorbereitung verkürzt sich die gesamte Installationszeit von 8 Wochen auf 3 Wochen (Zielvorgabe).
Die Installation von ISBM-Maschinen in koreanischen Fabriken folgt einem strukturierten Ablauf, der die gelieferte Maschine in ein validiertes, produktionsbereites Anlagenteil verwandelt. Der gesamte Workflow umfasst sechs Phasen, die je nach Qualität der Standortvorbereitung, Verfügbarkeit der Versorgungsinfrastruktur und Terminierung der Konformitätsprüfungen drei bis acht Wochen dauern. Koreanische Abfüller, die die Mindestinstallationszeit von drei Wochen einhalten, wenden vier gemeinsame Praktiken an: vollständige Standortvorbereitung vor Maschineneinlieferung, Vorbestellung der Stromkapazität von KEPCO sechs bis acht Wochen im Voraus, Erstellung der KOSHA-Sicherheitsdokumentation bereits während der Beschaffung und nicht erst nach der Lieferung sowie ein dedizierter Projektmanager für die Installation, der alle Beteiligten koordiniert.
Koreaspezifische Installationsfaktoren, die den Zeitplan im Vergleich zu anderen Märkten verlängern, sind unter anderem: das Antrags- und Genehmigungsverfahren für die elektrische Kapazität bei KEPCO (durchschnittlich 4–6 Wochen für neue Industrieanschlüsse), die Arbeitsschutzinspektion durch KOSHA für Maschinen mit einer installierten Leistung von über 5 kW (in der Regel 2–3 Wochen nach der Installation) und die koreanische Umweltverträglichkeitsprüfung für Anlagen, die mehr als 100.000 Flaschen pro Tag produzieren (6–12 Wochen, abhängig von der Arbeitsbelastung der lokalen Behörden). Die parallele Planung dieser administrativen Abläufe mit der Maschinenfertigung verhindert, dass sie zum kritischen Faktor für die Installation werden.
Die gesamten Investitionskosten einer typischen koreanischen ISBM-Anlage umfassen die Maschine selbst (55–651 TP3T), Hilfseinrichtungen (12–181 TP3T), Installations- und Inbetriebnahmedienstleistungen (4–61 TP3T), die Erstausstattung mit Werkzeugen (8–121 TP3T), Ersatzteilsets (1–21 TP3T) und Betriebskapital (3–51 TP3T). Die Installationsdienstleistungen beinhalten insbesondere die mechanische Aufstellung und Nivellierung, den Anschluss an die Versorgungseinrichtungen, die Inbetriebnahme und Parameteroptimierung, die Validierungschargenproduktion sowie die Bedienerschulung. Koreanische Abfüller sollten für die Installationsdienstleistungen einer mittelgroßen ISBM-Anlage (Klasse HGY150-V4) 35–55 Millionen KRW einplanen. Die Kosten steigen um ca. 401 TP3T für die Flaggschiff-Plattformen des Typs HGYS280-V6 mit sechs Stationen und sinken um ca. 251 TP3T für kompakte Konfigurationen mit drei Stationen.
2. Vorbereitung des Lieferorts
Die Standortvorbereitung vor der Maschinenanlieferung ist der wichtigste Faktor für die Installationsdauer. Koreanische Abfüller, die am Liefertag bereits alles vorbereitet haben, können die Maschineninstallation in 5–7 Werktagen abschließen; Hersteller, die die Standortvorbereitung erst nach der Lieferung erledigen, benötigen für dieselben Arbeiten üblicherweise 18–25 Tage. Sechs Vorbereitungskategorien sollten 1–2 Wochen vor Maschinenanlieferung abgeschlossen sein.
Checkliste zur Vorbereitung des Lieferortes:
- ✓Fundamentbeton: Stahlbetonplatte, 300–500 mm dick, auf ±3 mm über die gesamte Maschinenaufstandsfläche geebnet, 28 Tage vor Maschinenaufstellung ausgehärtet
- ✓Bodenbelastbarkeit: Mindestlast von 2.500 kg/m²; nachgewiesen durch koreanische Bauingenieurzertifizierung
- ✓Zugangsweg freihalten: Mindestbreite von 3,0 m für die Maschinenanlieferung vom Werkstor zum Aufstellungsort; lichte Höhe 3,5 m
- ✓Lüftungsleistung: 8–12 Luftwechsel pro Stunde im Maschinenbereich; ausreichend, um die Prozesswärme abzuführen und eine Umgebungstemperatur von 22–28 °C aufrechtzuerhalten.
- ✓Versorgungsanschlüsse: Stromanschluss, Kaltwasserzu- und -rücklauf, Druckluftleitung, Kühlwasserleitung und Abfluss sind alle innerhalb von 3 m vom Maschinenstandort verlegt.
- ✓Sicherheitsbereichsmarkierung: KOSHA-konforme gelb/schwarze Sicherheitszonenmarkierungen, Notausgangswege, Platzierung von Feuerlöschern
Die Aushärtungszeit des Betons ist nicht verhandelbar.
Frischbeton, der weniger als 28 Tage ausgehärtet ist, kann die dynamische Belastung von ISBM-Maschinen im Betrieb nicht tragen. Mehrere koreanische Abfüller haben versucht, die Produktion mit 14 bis 21 Tagen Aushärtung aufzunehmen, um Liefertermine einzuhalten. Die Folge waren jedoch Risse im Beton unter Vibration, eine Abweichung der Maschinenausrichtung innerhalb von 3 bis 6 Monaten und schließlich Nachbetonierungsarbeiten, die 40 bis 60 Millionen KRW kosteten. Die 28-tägige Wartezeit ist kostengünstiger als die Alternative.
3. Elektrische Infrastruktur (380 V/60 Hz)
Koreanische 380V/60Hz-Strominfrastruktur – Ever-Power-Maschinen lassen sich direkt installieren, ohne dass die für japanische 200V/50Hz-Plattformen erforderliche Transformatorumwandlung erforderlich ist.
Die koreanische industrielle elektrische Infrastruktur basiert auf 380 V Drehstrom bei 60 Hz. Dies unterscheidet sich grundlegend von den japanischen Standards (200 V/50 Hz) und den europäischen (400 V/50 Hz). Der koreanische Standard von 380 V/60 Hz ist die Betriebspraxis koreanischer Abfüller und beeinflusst die Wirtschaftlichkeit der Maschinenkompatibilität maßgeblich. Ever-Power-Maschinen werden mit nativen 380-V/60-Hz-Stromsystemen ausgeliefert; die Installation erfolgt direkt an das koreanische Stromnetz ohne Transformation. Japanische ASB- und Aoki-Maschinen erfordern hingegen einen Transformatorumbau vor Ort, der 25–45 Mio. KRW pro Maschine kostet und im Dauerbetrieb zu zusätzlichen Energieverlusten von 3–41 TP3T führt.
Anforderungen an die elektrische Infrastruktur für Anlagen der Klasse HGY150-V4:
- ▸Hauptleistungsschalterkapazität: Mindestens 125 A Drehstrom für HGY150-V4; 150 A für HGY250-V4; 200 A für HGY650-V4; 250 A für HGY280-V6
- ▸KEPCO kVA-Vertrag: Ein typischer HGY150-V4 benötigt eine vertraglich vereinbarte Leistung von 75-90 kVA; die Bearbeitungszeit von der Antragstellung bis zur Genehmigung beträgt 4-6 Wochen in koreanischen Metropolen und 6-10 Wochen in Industriegebieten.
- ▸Kabelspezifikation: 95 mm² XLPE-Kabel vom Hauptverteiler zum Maschinentrennschalter für HGY150-V4; größerer Querschnitt für Plattformen mit höherer Kapazität
- ▸Erdungssystem: Separate Erdung mit einem Widerstand unter 4 Ohm; vor der Inbetriebnahme durch eine koreanische Elektroinspektion verifiziert.
- ▸Überwachung der Stromqualität: Spannungsabfallmesser und Oberwellenanalysator an der Maschineneinspeisung; in koreanischen Industriegebieten treten während der sommerlichen Kühlspitzen häufig Spannungsspitzen im Bereich von 15–201 TTP3T auf.
- ▸USV oder Netzfilter: Empfohlen für SPS- und Servoantriebsschaltungen; schützt vor KEPCO-Stromqualitätsereignissen
4. Einhaltung der KOSHA-Sicherheitsbestimmungen
Die koreanische Arbeitsschutzbehörde (KOSHA) setzt die Arbeitsschutzbestimmungen für ISBM-Anlagen gemäß dem koreanischen Arbeitsschutzgesetz durch. Alle ISBM-Maschinen mit einer installierten elektrischen Leistung von über 5 kW müssen vor Produktionsbeginn einer Arbeitsschutzprüfung durch die KOSHA unterzogen werden. Die Prüfung umfasst mechanische Schutzvorrichtungen, elektrische Sicherheitssysteme, Not-Aus-Schalter, Schulungsnachweise der Bediener und die Dokumentation zur Einhaltung der Vorschriften.
Mechanische Schutzvorrichtungen und Verriegelungen
Alle beweglichen Teile sind durch feste oder verriegelte Schutzvorrichtungen umschlossen. Verriegelungsschalter verhindern den Maschinenbetrieb bei geöffneten Sicherheitsklappen. Die Öffnungen der Schutzvorrichtungen entsprechen den Reichweitenvorgaben (Koreanische Norm KS C 0905). ISBM-Maschinen werden mit zertifizierten Sicherheitseinrichtungen ausgeliefert; die Installation überprüft die korrekte Montage und die Funktion der Verriegelung.
Not-Aus- und LOTO-Systeme
Not-Aus-Taster befinden sich in maximal 5 m Entfernung von jedem Bedienerplatz und stoppen alle gefährlichen Bewegungen innerhalb von 0,5 Sekunden. Verriegelungs-/Kennzeichnungspunkte (LOTO) befinden sich am Hauptstromtrennschalter, der Hydraulikdruckquelle und der Pneumatikversorgung. Das LOTO-Verfahren ist dokumentiert und zur Überprüfung durch KOSHA an der Maschine ausgehängt.
Bedienerschulung und -zertifizierung
Jeder Bediener absolviert eine von KOSHA anerkannte Sicherheitsschulung, die Gefahrenerkennung, Verwendung von PSA, LOTO-Verfahren und Notfallmaßnahmen umfasst. Die Schulungsnachweise werden mindestens drei Jahre lang aufbewahrt. Die koreanische ISBM-Bedienerschulung kombiniert in der Regel eine vom Hersteller angebotene Bedienungsschulung (3–5 Tage) mit einer von KOSHA vorgeschriebenen Sicherheitsschulung (1–2 Tage).
Risikobewertungsdokumentation
Die formale Risikobewertung identifiziert Maschinengefahren, Betriebsabläufe, Präventivmaßnahmen und Notfallmaßnahmen. Die Dokumentstruktur orientiert sich an Artikel 30 des koreanischen Gesetzes zur Entschädigung von Arbeitsunfällen. Eine typische ISBM-Risikobewertung umfasst 25–40 Seiten und behandelt 50–80 identifizierte Gefahren und deren Minderungsmaßnahmen.
5. Mechanische Installation und Nivellierung
Die mechanische Installation beginnt mit dem Auspacken der Maschine und ihrer Positionierung auf dem vorbereiteten Betonfundament. Ever-Power ISBM-Plattformen werden in vormontierten Hauptsektionen geliefert, für deren Positionierung 2–4 Kranhübe erforderlich sind. Anschließend werden die Formplatte, der Hydraulikbehälter (bei Varianten ohne Servoantrieb) und die Versorgungspanels angeschlossen. Die mechanische Phase dauert in der Regel 3–5 Werktage. HGY150-V4 4-Stationen-PlattformBei den Flaggschiffmodellen mit 6 Stationen ist dies noch länger.
Mechanische Montageabfolge:
- ▸Tag 1: Auspacken, Versandinhalt inventarisieren, Hauptmaschinenrahmen auf dem Fundament positionieren, anfängliche Nivellierung auf ±0,5 mm/m
- ▸Tag 2: Montage-Klemmmechanismus, Einspritzeinheit, Blasstation und Stationsindexantrieb; Anschluss der vorverdrahteten Kabelbäume
- ▸Tag 3: Formhälften auf der Aufspannplatte montieren; Ausrichtung von Form und Aufspannplatte prüfen; Vorformlingsladesystem und Austragsförderband installieren.
- ▸Tag 4: Endgültige Präzisionsnivellierung auf ±0,1 mm/m mit Laser-Nivelliergerät; Ankerbolzen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen; Schutzvorrichtungen wieder montiert
- ▸Tag 5: Prüfung der mechanischen Integrität; Überprüfung, ob alle beweglichen Mechanismen im Leerlauf reibungslos funktionieren.
6. Versorgungsanschlüsse & Inbetriebnahme
Nach der mechanischen Installation werden die Versorgungsanschlüsse hergestellt, die die Maschine mit der Anlageninfrastruktur verbinden: Stromversorgung, Kaltwasser, Druckluft, Kühlwasser, Harzversorgung und Datennetzwerk. Der Anschluss der Versorgungsleitungen dauert in der Regel 2–3 Werktage, gefolgt von 3–5 Tagen für die Inbetriebnahme (schrittweises Hochfahren, Subsystemtests, vollständiger Maschinenzyklustest).
| Dienstprogramm | HGY150-V4 Spezifikation | Koreanischer Standard |
|---|---|---|
| Elektrische Hauptleitung | 380 V, 3 Phasen, 60 Hz, 125 A | KEPCO-Industrietarif |
| Kaltwasserversorgung | 10–18 °C, 120 l/min | Separater Kühler |
| Druckluft (Hauptgebläse) | 40 bar, 2.500 l/min | Ölfreier Kompressor + Trockner |
| Druckluft (Steuerung) | 7 bar, 500 l/min | Separates Regelluftsystem |
| Kühlwasserturm | 28–32 °C, 200 l/min | Kühlkreislauf der Anlage |
| Harzförderung | Vakuumlader 500 kg/h | Trockenmitteltrockner bei 180°C |
| Datennetzwerk | Ethernet, Modbus/Profinet | MES-Integration |
7. Validierung und Erstmusterprüfung
Erstmuster-Validierungsflaschen – vollständige Qualitätsprüfung vor der Freigabe zur kommerziellen Produktion
Die Validierung bestätigt, dass die installierte Maschine unter kontrollierten Produktionsbedingungen spezifikationskonforme Flaschen herstellt. Das Standard-Validierungsprotokoll koreanischer Abfüller sieht die vollständige Erstmusterprüfung von 200 bis 500 Flaschen vor, die Maß-, Sicht-, Funktions- und Materialprüfungen umfasst. Die Validierung dauert in der Regel zwei bis drei Werktage und erfolgt vor der Freigabe der kommerziellen Produktion.
Validierungstestkategorien:
- ✓Maßprüfung: Gesamthöhe, Korpusdurchmesser, Halsabmessungen, Basisgeometrie im Vergleich zur Konstruktionsspezifikation
- ✓Wandstärkenkartierung: 12–24 Messpunkte pro Flasche zur Überprüfung der Verteilung innerhalb einer Toleranz von ±0,05 mm
- ✓Visuelle Qualität: Klarheit, Sichtbarkeit der Trennlinie, Basisbildung, Prüfung der Spannungsaufhellung unter standardisierter Beleuchtung
- ✓Belastungstest von oben: axiale Druckbelastung gemäß ASTM D2659 für die Ziellastspezifikation
- ✓Falltest: Die gefüllte Flasche wird aus vorgegebener Höhe fallen gelassen; sie erfüllt das Kriterium der Dichtheit.
- ✓Migrationstests: Überprüfung der Einhaltung von Lebensmittel- oder Pharmavorschriften gemäß den Vorgaben des Zielmarktes
- ✓Zykluskonsistenz: Produktionslauf über 500 Flaschen zur Überprüfung der Stabilität der Zykluszeit und der Reproduzierbarkeit der Prozessparameter
8. Bedienerschulung und Übergabe
Die Bedienerschulung schließt die Lücke zwischen der validierten Maschineninstallation und der nachhaltigen Produktionsleistung. Koreanische Abfüller planen in der Regel 5–8 Tage Schulung vor Ort ein, die Maschinenbedienung, routinemäßige Wartung, Fehlerdiagnose und Werkzeugwechsel umfassen. Die Qualität der Schulung bestimmt direkt, wie schnell neue Anlagen die angestrebte Zykluszeit und Gesamtanlageneffektivität (OEE) in der kommerziellen Produktion erreichen.
Struktur des Ausbildungsprogramms:
- ▸Tag 1-2: Sicherheitseinweisung (KOSHA-konform), Maschinenübersicht, Navigation im Steuerungssystem, normaler Start/Stopp
- ▸Tag 3-4: Produktionsablauf, Prozessparameteranpassung, Qualitätsüberwachung, Zyklusoptimierung
- ▸Tag 5-6: regelmäßige Wartung, Schmierplan, Filterwechsel, vorbeugende Kontrollen
- ▸Tag 7: Fehlerdiagnose, Alarmreaktion, grundlegende Fehlerbehebung, Eskalationsverfahren
- ▸Tag 8: Werkzeugwechselverfahren, SKU-Übergang, SPS-Rezeptverwaltung
Für häufige Störungsdiagnoseunterstützung konsultieren koreanische Betreiber unsere Website. Technische Deep-Dive-WissensdatenbankDer technische Support nach der Installation umfasst Ferndiagnosehilfe innerhalb von 2 Stunden für koreanische Kunden sowie die Entsendung eines Technikers vor Ort innerhalb von 24-48 Stunden bei Vorfällen, die einen Hardware-Eingriff erfordern.
9. Häufige Installationsfehler
Erfahrene koreanische Projektmanager für Installationsprojekte kennen einige wiederkehrende Fehlerquellen, die die Installationsdauer verlängern und die Kosten in die Höhe treiben. Die Kenntnis dieser Muster ermöglicht es, dieselben Fehler bei neuen Projekten zu vermeiden.
Später Antrag von KEPCO auf elektrische Kapazität
Frequenz: tritt auf 30-40% koreanischen Anlagen auf. Auswirkungen: Installationsverzögerung von 3-6 Wochen, da KEPCO die Kapazitätserweiterung genehmigen muss. Minderung: Reichen Sie den KEPCO-Kapazitätsantrag unmittelbar nach Vertragsunterzeichnung ein, nicht erst nach Maschinenlieferung. Der 6-wöchige Genehmigungsprozess läuft parallel zur 10- bis 14-wöchigen Vorlaufzeit für die Maschinenherstellung.
Unterdimensionierte Hilfsausrüstung
Frequenz: tritt auf 15-20% koreanischen Anlagen auf. Auswirkungen: Die Maschine ist technisch betriebsbereit, kann aber aufgrund von Kapazitätsgrenzen des Kühlers, des Kompressors oder des Trockners die Nennleistung nicht erbringen. Eine nachträgliche Erweiterung der Zusatzkapazität ist erforderlich. Minderung: Bei allen Hilfsgeräten ist eine überdimensionierte Kapazität von 25-30% vorzusehen; die hohe Luftfeuchtigkeit im koreanischen Sommer stellt eine besondere Herausforderung für die Trocknerkapazität dar.
Abkürzungen für Betonfundamente
Frequenz: tritt auf 10-15% koreanischen Anlagen unter kommerziellem Zeitdruck auf. Auswirkungen: Betonrisse, Maschinenausrichtungsabweichungen, Nacharbeitskosten 40-60 Mio. KRW. Minderung: Die volle 28-tägige Aushärtungszeit einhalten; die Fundamentarbeiten mindestens 30 Tage vor dem Liefertermin der Maschine planen; dem kommerziellen Druck widerstehen, die Aushärtung zu beschleunigen.
Die KOSHA-Vorabberatung wurde ausgelassen
Frequenz: Tritt bei 20-25% von Erstinstallationen auf. Auswirkungen: Die KOSHA-Inspektion deckt Mängel bei der Einhaltung der Vorschriften auf, die Nacharbeiten erfordern; dadurch verlängert sich die Produktionsfreigabezeit um 2-4 Wochen. Minderung: Beauftragen Sie während der Entwurfsphase einen von KOSHA zugelassenen Berater für eine Vorabprüfung; beheben Sie etwaige Mängel vor dem offiziellen KOSHA-Besuch.
10. Schlussfolgerung und Projektzusammenfassung
Die Installation von ISBM-Maschinen in Korea ist ein mehrstufiges Projekt, das die Standortvorbereitung, die elektrische Infrastruktur, die Einhaltung der KOSHA-Vorschriften, die mechanische Installation, den Anschluss an die Versorgungsnetze, die Validierung und die Schulung der Bediener umfasst. Koreanische Abfüller, die den Arbeitsablauf als strukturiertes Projekt mit klarem Zeitplan, Verantwortlichkeiten der Beteiligten und Kontrollpunkten zur Einhaltung der Vorschriften behandeln, erreichen das Installationsziel von drei Wochen. Diejenigen, die die Installation als reaktive Maßnahme nach der Maschinenlieferung betrachten, verlängern den gleichen Zeitraum auf sechs bis zehn Wochen, was sich entsprechend auf den Produktionsstart und die Amortisationsberechnung auswirkt.
Ever-Power unterstützt koreanische Kunden während des gesamten Installationszyklus mit dediziertem Projektmanagement, Unterstützung bei KEPCO-Elektroinstallationen, Vorlagen für KOSHA-konforme Dokumentationen, einer nativen 380V/60Hz-Elektroarchitektur, die die Installation von Transformatoren vereinfacht, und Inbetriebsetzungsingenieuren vor Ort in Ansan. Hinzu kommen die 24- bis 48-Stunden-Notfallbereitschaft und die umfassende Ersatzteilstrategie, die in unserem Leistungsumfang enthalten ist. Technische Deep-Dive-WissensdatenbankDas Installations- und Lebenszyklus-Supportpaket minimiert die Gesamtbetriebskosten und beschleunigt die Produktionsaufnahme.
Korea Installation – Wichtigste Erkenntnisse
- ✓Installationszeit: Ziel 3 Wochen bei entsprechender Vorbereitung; 6–10 Wochen, falls der Standort bei Lieferung nicht bereit ist.
- ✓KEPCO-Kapazitätsantrag: 6-10 Wochen im Voraus einreichen; läuft parallel zur Maschinenfertigung
- ✓Koreanischer Standard 380 V/60 Hz: Ever-Power-Geräte können direkt installiert werden; japanischer Standard 200 V/50 Hz: Transformator erforderlich
- ✓KOSHA-4-Anforderungen: Schutzeinrichtungen/Verriegelungen, Not-Aus/LOTO, Bedienerschulung, Risikobewertung
- ✓Betonfundament: 28-tägige Aushärtungszeit zwingend erforderlich; Abkürzungen verursachen Nacharbeiten im Wert von 40-60 Mio. KRW.
- ✓Mechanische Installation: 3-5 Tage für die HGY150-V4-Klasse; 6-8 Tage für das 6-Stationen-Flaggschiff
- ✓Validierung: Erstmusterprüfung von 500 Flaschen hinsichtlich Abmessungen, Optik, Funktion und Material
- ✓Schulung: 5-8 Tage, die Sicherheit, Betrieb, Wartung, Diagnose und Umrüstung umfassen
- ✓Häufige Fehlerquellen: verspäteter KEPCO-Antrag, unterdimensionierte Hilfseinrichtung, Betonabkürzungen, ausgelassene KOSHA-Vorprüfung
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Herausgeber: Cxm